Eine historische Aufnahme der Zweigstelle Bruneck

80 Jahre Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft Südtirol

Acht Jahrzehnte ununterbrochene Tätigkeit für die Bedürfnisse der Südtiroler Landwirte: wir blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück.


1928

Die Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft Südtirol wurde am 18.2.1928 als „Consorzio Agrario Cooperativo dell’Alto Adige“ gegründet, in einer historisch auch für unser Land äußerst dunklen Epoche: Faschismus und Weltwirtschaftskrise. Gründungsmitglieder waren 32 Bauern und Landwirte aus 16 Gemeinden Südtirols, mit der Unterstützung des Landwirteverbandes, der Wanderlehrstelle für Landwirtschaft und der Imkervereinigung. Die Genossenschaft konnte trotz schwierigster Bedingungen bereits nach kurzer Zeit beachtliche Leistungen erbringen und eine Verkaufsstelle in Bozen eröffnen.


1931-48

Zwischen 1931 und 1939 wurden im Pustertal, Burggrafenamt, Wipptal und Überetsch insgsamt sieben Zweigstellen eröffnet. Im Jahre 1939 wurde die Genossenschaft in eine öffentliche Körperschaft umgewandelt und bis 1949 kommissarisch verwaltet. Zudem gingen durch Abwanderung im Zuge der Option Mitarbeiter verloren. Während des Krieges wurden wichtige Aufgaben im Interesse der Allgemeinheit wahrgenommen, z.B. die Verteilung von Lebensmittel an die Bevölkerung.


1948-97

Im Jahre 1948 wurde die Rechtsform als Genossenschaft wiedererlangt und 1949 konnte endlich wieder ein Verwaltungsrat aus Südtiroler Landwirten gebildet werden. Erster Präsident der Nachkriegszeit war Otto Graf Mamming. 1951 übernahm Baron Dr. Marius Günther von Unterrichter die Präsidentschaft der Genossenschaft, der er bis 1997 vorstand. Trotz großer Schwierigkeiten in der Nachkriegszeit konnten die Organisations- und Verkaufsstrukturen weiter ausgebaut werden. Die Zahl der Zweigstellen stieg auf 26; im Jahr 1958 wurde mit der Produktion der Enzian-Futtermittel begonnen, seit 1978 in einem neu errichteten modernen Futtermittelwerk.


1997-heute

Das vergangene Jahrzehnt war vor allem durch die Modernisierung und den Neubau vieler Zweigstellen und die Einrichtung der Gartenmärkte geprägt. Auch im Trentino wurden Zweigstellen errichtet. Die Sortimente wurden kontinuierlich erweitert und die betrieblichen Abläufe verbessert. Ende 2007 wurden eine gemeinsame Gesellschaft mit der BayWa AG gegründet, die IFS GmbH, um das Konzept der Gartenmärkte durch Franchiseverträge auch in anderen Regionen Italiens umzusetzen.


 
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